Synthetischer Fluorphlogopit-Glimmer bietet im Vergleich zu natürlichem Glimmer eine höhere Weißheit und Helligkeit bei gleichzeitig hervorragender optischer Klarheit. Durch den kontrollierten Herstellungsprozess werden natürlich vorkommende Schwermetallverunreinigungen, die in abgebautem Glimmer enthalten sein können, eliminiert. Dies erleichtert es Marken, internationale Sicherheitsstandards, einschließlich der EU- und FDA-Kosmetikvorschriften, zu erfüllen.
Alternative Substrate erweitern das Spektrum über traditionellen Glimmer hinaus
Borosilikat-, Siliciumdioxid- und Aluminiumoxidsubstrate gewinnen in Kosmetikformulierungen zunehmend an Bedeutung. Jedes Material erzeugt spezifische optische Effekte: Borosilikat erzeugt ein feines, kristallines Funkeln; Siliciumdioxid-Mikrokügelchen sorgen für eine sanfte Lichtstreuung; Aluminiumoxidflocken erzeugen einen intensiven metallischen Glanz. Die Wahl hängt vom gewünschten Finish und der Kompatibilität mit der Formulierung ab.
Kolortek stellt Perlglanzpigmente auf Basis von natürlichem und synthetischem Glimmer her. Die KT-7100-Serie des Unternehmens verwendet synthetischen Fluorphlogopit für silberweiße Effekte, während die Serien KT-7200, KT-7300, KT-7500 und KT-7000 synthetischen Glimmer für Interferenz-, Gold-, Metallglanz- und Mehrfarbeneffekte einsetzen. Alternativen auf Basis von natürlichem Glimmer sind weiterhin in den Serien KT-100 bis KT-600 erhältlich.
Der Druck in der Lieferkette beeinflusst Materialentscheidungen.
Die geografische Konzentration natürlicher Glimmervorkommen hat zu Versorgungsengpässen geführt. Rückverfolgbarkeitssysteme, die zur Berücksichtigung ethischer Beschaffungsbedenken eingeführt wurden, verursachen zusätzliche Verwaltungs- und Prüfkosten entlang der gesamten Lieferkette. Laut Branchenzahlen von 24chemicalresearch haben diese Systeme zu einem Kostenanstieg von 8–12 % bei natürlichem Glimmer in Kosmetikqualität beigetragen.
„Marken wägen Kosten, Leistung und Liefersicherheit sorgfältig ab“, so ein Mitglied des Produktteams von Kolortek. „Synthetischer Glimmer eliminiert das geografische Risiko und bietet eine Chargenkonsistenz, die mit natürlichem Glimmer nicht zu erreichen ist. Für Rezepturen, bei denen Reinheit und Vorhersagbarkeit entscheidend sind, hat er sich zur Standardwahl entwickelt.“
Schwermetallprüfung bleibt entscheidend
Unabhängig davon, ob natürliche oder synthetische Substrate verwendet werden, müssen Kosmetikhersteller sicherstellen, dass die Schwermetallgehalte den gesetzlichen Grenzwerten entsprechen. Kolortek führt Schwermetallprüfungen an allen Kosmetikmaterialien durch und ist unter anderem nach ISO 9001, REACH, SGS und TÜV SÜD zertifiziert. Prüfberichte werden den Lieferungen beigefügt, um die Dokumentationsanforderungen der Kunden zu erfüllen.
Das Unternehmen liefert außerdem behandelte Pigmente und kosmetische Füllstoffe, die für eine verbesserte Dispergierbarkeit und Hauthaftung entwickelt wurden, darunter mit Dimethicon behandelter Serizitglimmer, mit Triethoxycaprylylsilan behandelte Eisenoxide und mit Silikon behandeltes Titandioxid.
Technischer Support und Mustererstellung
Formulierer, die synthetischen Glimmer oder alternative Substrate evaluieren, können Mustersätze anfordern, die natürliche und synthetische Varianten desselben Farbeffekts vergleichen. Kolortek stellt für jede Produktserie technische Datenblätter mit Partikelgrößenverteilung, Brechungsindex und empfohlenen Einsatzmengen zur Verfügung.
Für weitere Informationen zu synthetischen Glimmerpigmenten oder zur Anforderung von Mustern wenden Sie sich bitte an das technische Team von Kolortek. contact@kolortek.com


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