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Schwermetalle in Kosmetikpigmenten: Was die EU-Durchsetzungsdaten im Jahr 2025 zeigen

Schwermetalle in Kosmetikpigmenten: Was die EU-Durchsetzungsdaten im Jahr 2025 zeigen

Schwermetallbelastung ist nach wie vor die Hauptursache für Rückrufe von Kosmetikprodukten in der gesamten Europäischen Union, wie aus Anfang 2025 über das EU-Warnsystem Safety Gate veröffentlichten Durchsetzungsdaten hervorgeht. Produkte, die technisch unvermeidbare Spurenmengen an Blei, Quecksilber, Arsen, Cadmium, Antimon, Nickel, Selen oder Kobalt überschreiten, werden sofort vom Markt genommen – eine regulatorische Realität, die die Anforderungen an Lieferanten für Kosmetikpigmente weiterhin prägt.

Die Safety-Gate-Berichte von 2025 zeigen, dass die Kontrollen bei Lidschatten, Puder, Lippenstiften und Nagelprodukten konsequent durchgeführt werden. Verstöße beziehen sich dabei häufig auf Pigmente und Farbstoffe und weniger auf die Basisrezeptur. Gemäß EU-Verordnung 1223/2009 gilt jede Schwermetallbelastung, die über das technisch Unvermeidbare hinausgeht, als Verstoß, unabhängig davon, ob ein unmittelbares Gesundheitsrisiko besteht.

Was dies für die Pigmentbeschaffung bedeutet

Für Kosmetikhersteller, die Effektpigmente – darunter Perlglanzpigmente, Eisenoxide, Ultramarine und Lacke – beziehen, ist die Dokumentation genauso wichtig geworden wie die Farbleistung. Importlieferungen und Produktionschargen erfordern mittlerweile routinemäßig:

  • ICP-MS- oder ICP-OES-Testberichte für Blei, Cadmium, Arsen, Quecksilber und andere eingeschränkte Metalle
  • Chargenspezifische Analysenzertifikate mit Nachweisgrenzen von oder unter 5 ppm
  • Bestätigung durch Dritte von akkreditierten Laboren (SGS, TÜV, Eurofins)
  • REACH-Konformitätsdokumentation für den Markteintritt in der EU

Kolortek wendet Testprotokolle an, die diesen Durchsetzungsrichtlinien entsprechen. Alle Perlglanzpigmente in Kosmetikqualität, Eisenoxide, D&C-Lacke und Füllstoffpulver werden vor der Freigabe auf Schwermetalle untersucht, wobei die Ergebnisse den einzelnen Produktionschargen zugeordnet werden können.

Prüfstandards in der Praxis

„Käufer fragen nicht mehr, ob wir auf Schwermetalle testen – sie wollen den vollständigen Bericht mit den Nachweismethoden und Bestimmungsgrenzen sehen“, so das Produktteam von Kolortek. „Wir stellen ICP-MS-Daten standardmäßig für Kosmetiksendungen zur Verfügung, da diese bei Zollkontrollen und Kundenaudits mittlerweile erwartet werden.“

Das Sortiment an Kosmetikfarbstoffen des Unternehmens – von perlmuttartigen Multicolor-Serien (68800, 699000, 655000) über matte Oxide und behandelte Pulver bis hin zu synthetischen Lacken – wird in international akkreditierten Einrichtungen geprüft. Die Berichte umfassen die acht Metalle, die am häufigsten in Safety-Gate-Warnungen auftauchen: Blei (Pb), Quecksilber (Hg), Arsen (As), Cadmium (Cd), Antimon (Sb), Nickel (Ni), Selen (Se) und Kobalt (Co).

Produktkategorien im Fokus

Die Durchsetzungsdaten der EU heben mehrere Hochrisikokategorien hervor, in denen Pigmentverunreinigungen am häufigsten auftreten:

  • Augenkosmetik:Gepresste Lidschatten, lose Pigmente, Eyeliner – insbesondere Produkte mit Glimmerperlen oder Eisenoxidmischungen
  • Lippenprodukte:Lippenstifte und Lipgloss mit Karmin, D&C-Farben oder Metallic-Finish
  • Nagellacke:Gel-Nagellacke und herkömmliche Formeln mit Farbstoffkonzentrationen über 15 %
  • Gesichtspuder:Bronzer, Highlighter und Fixierpuder mit behandeltem Glimmer oder Bornitrid

Die behandelten Pigmentserien von Kolortek – darunter mit Dimethicon behandeltes Serizit, mit Triethoxycaprylylsilan behandelte Eisenoxide und oberflächenmodifiziertes Titandioxid – werden der gleichen Schwermetallprüfung unterzogen wie unbehandelte Materialien, da Beschichtungsprozesse Spurenverunreinigungen einbringen können, wenn die Ausgangsmaterialien nicht kontrolliert werden.

Über die reine Einhaltung von Vorschriften hinaus: Warum Dokumentation heute so wichtig ist

Die Verlagerung hin zu behördlichen Rückrufen anstelle von gesundheitsbezogenen Auslösern hat die Kriterien für die Lieferantenbewertung verändert. Marken, die in EU-Märkten eingeführt werden, fordern nun:

  • Zertifizierung, dass Pigmente die Schwermetallgrenzwerte der ISO 24489 für Kosmetika einhalten
  • Ursprungslanderklärungen mit Angaben zum Herstellungsort
  • Bestätigung, dass die Glimmerquellen nicht aus Regionen mit bekannter geologischer Kontamination stammen.
  • Stabilitätsdaten zeigen, dass die Metallwerte während der Haltbarkeitsdauer nicht ansteigen.

Diese Anforderungen erstrecken sich auch auf Spezialpigmente, einschließlich Chamäleon-Farbwechsel-, holographischer und thermochromer Materialien, bei denen komplexe Beschichtungsschichten und Substratwechselwirkungen eine zusätzliche Überprüfung erfordern.

„Wir beobachten, dass Einkaufsteams Anforderungen an Schwermetalltests direkt in ihre Fragebögen zur Lieferantenqualifizierung aufnehmen. Es ist kein nettes Extra mehr – es ist ein Kriterium für die Zulassung neuer Lieferanten.“
— Kolortek-Produktteam

Zugriff auf die Dokumentation

Kolortek stellt auf Anfrage chargenspezifische Prüfberichte und Analysezertifikate für Pigmente in Kosmetikqualität bereit. Das Unternehmen ist nach ISO 9001 zertifiziert und arbeitet mit SGS, TÜV SÜD und anderen unabhängigen Prüflaboratorien zusammen.

Technische Datenblätter, Sicherheitsdokumentation und Musteranfragen sind über die Website des Unternehmens unter kolorek.com erhältlich. Für Unterstützung bei EU-Vorschriften oder spezifischen Fragen zur Konformität wenden Sie sich bitte direkt an das technische Team.contact@kolortek.com.