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Heim Anwendungen Pigmente für Epoxidharz

Epoxidharz-Farbpulver-Metallic-Pigmentlösungen

Epoxidharz-Farbpulver-Metallic-Pigmentlösungen

Die richtige Wahl treffen Farbpigmentpulver für Epoxidharz Sie entscheidet darüber, ob ein Metallboden, eine gegossene Arbeitsplatte oder eine dekorative Beschichtung einen überzeugenden visuellen Effekt erzielt oder wirkungslos bleibt. Perlmutt-, Metallic-, Hologramm- und Farbwechselpulver sind die am häufigsten verwendeten Arten – jede erzeugt einen besonderen Schimmer, Tiefe oder ein dynamisches Farbverhalten innerhalb einer ausgehärteten Epoxidmatrix. Von stark frequentierten Metallböden bis hin zu Kunstharz und architektonischen Oberflächen, Epoxidharz-Farbpulver prägt sowohl die ästhetische als auch die funktionale Ausführung.

 

Die drei wichtigsten Anwendungsfälle für Effektpigmente in Epoxidharz sind: metallische Dekorböden, gegossene Arbeitsplatten oder künstliche Marmorplatten sowie Spezialfarben und -beschichtungen, bei denen Standard-Vollfarben nicht ausreichen.

Metallische Epoxidharzböden stellen die anspruchsvollsten Umgebungsbedingungen dar – die Pigmente müssen Abrieb, Chemikalien und UV-Strahlung standhalten und gleichzeitig ihre Farbintensität bewahren. Daher ist die Pigmentauswahl nicht nur eine ästhetische Frage, sondern auch eine Frage der Haltbarkeit. Arbeitsplatten und Gießharze sind zwar unempfindlicher gegenüber Abnutzung, erfordern aber eine exzellente Dispersion und häufig einen mehrschichtigen Aufbau, um Tiefe und Dreidimensionalität zu erzielen. Beschichtungen sind am variabelsten und benötigen oft Pigmente, die mit anderen Harzsystemen kombiniert werden oder eine spezielle Lösemittelverträglichkeit aufweisen.

Wie diese Pigmente im Epoxidharz funktionieren

Epoxidharz ist nach dem Aushärten eine hochviskose, optisch klare oder transluzente Matrix – das heißt, das Pigment trägt die gesamte visuelle Wirkung. Anders als bei pigmentierten Farben, bei denen ein Bindemittel für Deckkraft sorgt, ist das Pigment in Epoxidharz oft in der Tiefe suspendiert. Dadurch ergeben sich dreidimensionale Schimmereffekte, die mit matten Beschichtungen nicht erzielt werden können.

Perlmuttartige Glimmerplättchen richten sich beim Aushärten parallel zum Untergrund aus und erzeugen so den charakteristischen, geschichteten Schimmer. Goldbronze-Metallic-Pulver streuen das Licht diffuser und sorgen für eine wärmere, intensivere Metallic-Deckung. Holografische und Chamäleon-Pigmente bewirken Farbveränderungen je nach Blickwinkel – Effekte, die vollständig vom Untergrund und vom Betrachtungswinkel abhängen. Daher ist die dunkle Grundierung unter der Epoxidschicht unerlässlich; sie ist strukturell für den Effekt notwendig.

color pigment for epoxy resin

Geeignete Pigmenttypen für Epoxidsysteme

Die folgende Tabelle behandelt die wichtigsten Pigmentkategorien, die in Epoxidharzanwendungen verwendet werden, sowie deren Hauptfunktion und wichtige praktische Hinweise:

PigmenttypPrimäreffektTypische VerwendungHauptnote
Perlmuttfarben (Silberweiß/Gold-Serie)Schimmer, Glanz, metallischer SchimmerFußböden, Arbeitsplatten, BeschichtungenAusrichtung entscheidend; Schervermischung vermeiden.
Metal Luster SerieStarke metallische DeckkraftDeckende Metallic-LackierungenHohe Deckkraft; gut geeignet für dunkle Untergründe
Goldbronze-PulverWarmer gold-/bronzefarbener Metallic-SchimmerDekorative Fußböden, BeschichtungenGute Oxidations- und Säure-/Laugenbeständigkeit
Chamäleon / ChromashiftWinkelabhängige FarbverschiebungSpezialbeschichtungen, KunstharzFür die volle Wirkung ist ein dunkler (vorzugsweise schwarzer) Untergrund erforderlich.
Holographisches PigmentRegenbogen-BeugungsfunkelnDekoratives Harz, künstlerische AnwendungenPartikelbrüchigkeit – aggressives Rühren vermeiden.
Fluoreszierendes PigmentUV-reaktive Farbe mit hoher FarbsättigungKunstharz, visuelle SignalePrüfen Sie die UV- und Chemikalienbeständigkeit für die Verwendung auf dem Bodenbelag.
LeuchtpigmentLumineszenz nach LichteinwirkungSicherheitsböden, dekoratives HarzFür optimale Leuchtkraft mit einer klaren oder nahezu klaren Epoxidbasis verwenden.
Thermochromes Pigmentdurch Hitze ausgelöste FarbänderungInteraktive Oberflächen, KunstharzNicht geeignet für Umgebungen mit hohen Temperaturen
Glimmerflocken / VinylflockenTextur, visuelle TiefeSendeböden, ArbeitsplattenAusgestrahlt, nicht vorgemischt
Pigmentpaste (lösungsmittelbasiert)Deckende, einfarbige oder metallische FarbeEpoxidbeschichtungen, DirektmischungVordispergiert; vereinfacht die Formulierung

Wichtigste Leistungsaspekte

Langlebigkeit bei Bodenanwendungen

Für metallische Epoxidharzböden bieten Goldbronze-Pigmente messbare Vorteile: gute Oxidationsbeständigkeit, Abriebfestigkeit sowie Säure- und Laugenbeständigkeit unter industriellen Bedingungen. Rutilbeschichtete Perlglanzpigmente sind die bevorzugte Wahl, wenn Witterungsbeständigkeit wichtig ist – insbesondere in Umgebungen mit UV-Strahlung oder schwankender Luftfeuchtigkeit. Wo UV-Strahlung eine bedeutende Rolle spielt, empfiehlt sich die Zugabe von UV-Absorbern zum Pigment.

Absetzen und hohes spezifisches Gewicht

Chromashift und ähnliche hochdichte, farbwechselnde Pigmente setzen sich in flüssigem Epoxidharz ab – dies ist ein zu erwartendes Verhalten und kein Mangel. Die richtige Vorgehensweise besteht in gründlichem Rühren unmittelbar vor und während der Anwendung, kombiniert mit Antisedimentierungsmitteln, insbesondere wenn die Lagerfähigkeit im gemischten Zustand relevant ist. Wird dies ignoriert, führt es zu ungleichmäßiger Verteilung und einem fleckigen Endergebnis.

Tarnkraft und Substratwechselwirkung

Perlglanzpigmente mit Lichtinterferenz sind von Natur aus keine Deckpigmente. Auf dunklen Untergründen führt die direkte Anwendung ohne Grundierung zu einem trüben oder matten Effekt. Eine helle Grundierung darunter stellt den gewünschten Schimmer wieder her. Alternativ lässt sich die Deckkraft durch die Kombination von Perlglanzpulver mit einer geringen Menge feinkörnigem Weiß- oder Aluminiumpulver erhöhen, ohne den Perlglanzeffekt zu beeinträchtigen. Eine Einschränkung besteht darin, dass zu viel deckendes Material die Tiefe und Transparenz mindert, die Perlglanzbeschichtungen so wertvoll machen.

Erkenntnisse zur Formulierung und Verarbeitung

Das häufigste Formulierungsversagen beiEpoxid-FarbpigmentpulverBei metallischen Böden und Beschichtungen ist Übermischen problematisch. Perlmuttglänzende Glimmerplättchen und holografische Partikel sind physikalisch empfindlich – starkes Mischen mit hoher Scherkraft zerstört die Plättchen und reduziert oder zerstört so den gewünschten optischen Effekt. Manuelles Rühren oder Dispergiergeräte mit niedriger Drehzahl sind ausreichend. Ziel ist die Benetzung und Verteilung, nicht die aggressive Homogenisierung.

Pigmentpasten (lösemittelbasiert) lösen das Dispersionsproblem für Formulierer, die auf gleichbleibende Ergebnisse angewiesen sind. Da sie vordispergiert sind, lassen sie sich durch einfaches Mischen in das Epoxidharzsystem einarbeiten und liefern eine vorhersagbare, reproduzierbare Farbwiedergabe. Dies ist besonders relevant für Produktionsumgebungen, in denen die Variabilität der Bediener beim Abwiegen und Dispergieren des Trockenpulvers andernfalls zu Chargeninkonsistenzen führen würde.

Die Ausrichtung der Perlglanzflocken beim Auftragen beeinflusst den endgültigen Glanzgrad. Das Auftragen dünner Schichten in mehreren Durchgängen – anstatt eines einzigen dicken Gusses – verbessert die Ausrichtung der Flocken parallel zur Oberfläche, wodurch der spiegelähnliche, metallische Effekt entsteht. Ausrichtungs- und Verlaufsmittel können hilfreich sein, die Kontrolle der Schichtdicke ist jedoch der wichtigste Faktor.

Für eine deutliche Farbverschiebung ist die Farbe der Grundierung entscheidend. Eine schwarze Grundierung erzeugt den höchsten Kontrast und den größten wahrgenommenen Farbverschiebungsbereich für Chamäleon- und Chromashift-Pigmente. Helle oder neutrale Grundierungen reduzieren den Effekt deutlich. Ist das Substratmaterial von Natur aus hell (z. B. weißes Gießharz), kann dies durch eine höhere Pigmentkonzentration ausgeglichen werden – dies verursacht jedoch zusätzliche Kosten und kann das Aushärtungsverhalten bei hohen Pigmentkonzentrationen beeinträchtigen.

Vergleich von Pulver- und Pastenform bei Epoxidharz

Trockene Pulverpigmente bieten Formulierern maximale Flexibilität – sie eignen sich für wasserbasierte, lösemittelbasierte und 100%ige Epoxidharzsysteme und lassen sich leicht dosieren. Der Nachteil liegt in der komplexen Dispersion: Pulver erfordern geeignete Netzmittel, sorgfältige Mischverfahren und eine intensivere Prozesskontrolle, um konsistente Ergebnisse zu erzielen, insbesondere bei feinen, perlmuttartigen Partikeln.

Lösemittelbasierte Pigmentpasten sind für die direkte Einmischung in Epoxidharze konzipiert. Sie machen Benetzungs- und Dispergierschritte überflüssig, erzielen eine gleichmäßige Deckkraft in deckenden Farben (Metallic-Glanz, Matt und Pastell) und eignen sich gut für die Kleinserienfertigung oder Anwendungen, bei denen Einfachheit wichtig ist. Der Lösemittelgehalt ist jedoch zu beachten – prüfen Sie die Kompatibilität mit dem jeweiligen Epoxidhärtersystem, insbesondere bei VOC-armen oder 100%igen Epoxidformulierungen.

In der Praxis verwenden viele Bodenbeschichter eine Kombination: eine Pigmentpaste für die deckende Grundfarbe und ein trockenes Perlmutt- oder Metallpuder, das beigemischt wird, um der deckenden Grundierung einen schimmernden Effekt zu verleihen. Dadurch lässt sich die Deckkraft durch die Paste steuern und die optische Tiefe durch das Puder verstärken.

Praktische Empfehlungen

  • Für metallische Epoxidböden, die eine hohe Strapazierfähigkeit erfordern, sollten rutilbeschichtete, perlmuttartige oder goldbronzene Metallpulver mit nachgewiesener Säure- und Laugenbeständigkeit bevorzugt werden.
  • Bei der Verwendung von durchscheinenden Perlglanzlacken immer eine leichte Grundierung auftragen.Farbpulver für Epoxidharzauf dunklen oder grauen Untergründen.
  • Verwenden Sie Mischverfahren mit geringer Scherung für alle auf Flocken basierenden Pigmente – Perlglanz-, Hologramm- und Glimmerpigmente sind mechanisch empfindlich.
  • Für Chamäleon- oder Chromashift-Effekte ist eine dunkle Basis unerlässlich – der Versuch, einen Farbwechsel auf mittelhellen Untergründen zu erzielen, führt unabhängig von der Pigmentmenge zu schlechten Ergebnissen.
  • Bei der Verarbeitung von hochdichten Pigmenten wie Chromashift sollten Sie Antisedimentierungszusätze verwenden und gegebenenfalls erneutes Aufrühren einplanen, falls das gemischte System vor der Anwendung etwas steht.
  • Für im Dunkeln leuchtende Pigmente ist eine klare oder nahezu klare Epoxidmatrix erforderlich – jede nennenswerte Opazität der Basis blockiert den photolumineszenten Lade- und Entladezyklus.
  • Thermochrome und photochrome Pigmente eignen sich für interaktive oder innovative Anwendungen, werden jedoch nicht für den Einsatz im Außenbereich oder auf Böden mit hohen Temperaturen empfohlen.
  • Glimmer- und Vinylflocken sind Streupigmente – sie werden auf die nasse Epoxidoberfläche aufgetragen und nicht vorher in diese eingemischt.

Häufig gestellte Fragen

Warum sieht mein perlmuttfarbener Epoxidboden nach dem Aushärten matt aus?

Mehrere Faktoren können dies verursachen: zu starkes Vermischen, wodurch die Glimmerplättchen zerbrachen, ein zu dicker Farbauftrag, der die Ausrichtung der Plättchen verhinderte, die Verwendung eines dunklen Untergrunds ohne Grundierung oder die Wahl einer komplementären Farbkombination, die den irisierenden Effekt aufhebt. Überprüfen Sie zunächst die Mischmethode und die Schichtdicke, bevor Sie die Pigmentauswahl ändern.

Kann ich verschiedene Pigmentarten in der gleichen Epoxidharz-Charge mischen?

Ja, aber mit Vorsicht. Perlmutt- und Metallic-Pulver lassen sich gut kombinieren, um einen schimmernden Effekt zu erzielen. Fluoreszierende und Perlmutt-Kombinationen sind in Kunstharzen üblich. Vermeiden Sie es, deckende Pigmente mit hochtransparenten Interferenzpigmenten in hohen Konzentrationen zu mischen – die deckende Komponente würde den Interferenz-Effekt überdecken und unterdrücken. Testen Sie die Mischung zunächst im kleinen Maßstab, bevor Sie eine größere Produktionscharge in Auftrag geben.

Sind lösungsmittelbasierte Pigmentpasten mit allen Epoxidhärtersystemen kompatibel?

Nicht uneingeschränkt. Lösemittelhaltige Pasten eignen sich gut für Standard-Zweikomponenten-Epoxidharzsysteme für Bodenbeläge und Beschichtungen. Bei 100%igen Feststoff- oder VOC-armen Formulierungen kann der Lösemittelgehalt die Aushärtungsgleichmäßigkeit oder die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften beeinträchtigen. Fordern Sie daher vor der großflächigen Anwendung stets ein technisches Datenblatt (TDS) an und prüfen Sie die Kompatibilität mit Ihrem spezifischen Härter.

Welche Dosierung sollte ich für metallische Epoxidharzböden verwenden?

Die Dosierung variiert je nach Pigmenttyp, Partikelgröße und gewünschter Deckkraft bzw. Wirkung. Bei Perlglanzpulvern in Bodenbeschichtungen liegt die typische Dosierung zwischen 2 und 8 Gew.-% der Epoxidkomponente – dies ist jedoch stark anwendungsabhängig. Bei farbwechselnden Pigmenten mit heller Basis sind höhere Dosierungen erforderlich. Lieferanten sollten anwendungsspezifische Richtlinien bereitstellen und Rezepturdaten anfordern, anstatt sich auf allgemeine Prozentangaben zu verlassen.

Muster anfordern oder technischen Support anfordern

Wenn Sie ein Epoxidharz-Bodensystem, eine Arbeitsplattenbeschichtung oder eine Spezialbeschichtung entwickeln und bestimmte Pigmentarten – Pulver oder Paste – bewerten müssen, wenden Sie sich direkt an das technische Team von Kolortek. Musteranfragen, technische Datenblätter (TDS), Sicherheitsdatenblätter (MSDS) und Hinweise zur Rezeptur sind für qualifizierte Anfragen erhältlich.

E-Mail:contact@kolortek.com

 

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