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Iriodin Alternative Perlglanzpigmente für Beschichtungen und Farben

Iriodin Alternative Perlglanzpigmente für Beschichtungen und Farben

Mercks Iriodin-Produktlinie gilt seit Jahrzehnten als Referenzstandard für Effektpigmente. Starker Glanz, gleichmäßige Partikelgrößenverteilung, breites Farbspektrum – die Gründe, warum Formulierer sie einsetzen, sind bekannt. Die Frage, die sich heute immer häufiger stellt, ist nicht mehr, ob Iriodin die gewünschte Leistung erbringt, sondern ob es die einzig sinnvolle Option ist.

  • Artikelnummer :

    Pearlescent Pigments
  • Farbeffekt :

    Silver White, Interference, Gold, Metal Luster
  • Partikelgröße :

    various particle sizes from fine to coarse
  • Zusammensetzung :

    Mica
  • Marke :

    Kolortek
  • Mindestbestellmenge :

    25 KG

Mercks Iriodin-Produktlinie gilt seit Jahrzehnten als Referenzstandard für Effektpigmente. Starker Glanz, gleichmäßige Partikelgrößenverteilung, breites Farbspektrum – die Gründe, warum Formulierer sie einsetzen, sind bekannt. Die Frage, die sich heute immer häufiger stellt, ist nicht mehr, ob Iriodin die gewünschte Leistung erbringt, sondern ob es die einzig sinnvolle Option ist.

Nein. Die Perlglanzpigmentserie von Kolortek deckt denselben Funktionsbereich ab – von Glimmer-TiO₂- und Glimmer-Eisenoxid-Systemen über Silberweiß bis hin zu metallischem Glanz und Interferenzerscheinungen im gesamten sichtbaren Spektrum – und bietet eine direkte Modell-zu-Modell-Äquivalenz für die gängigsten Iriodin-Typen. Für Lack- und Farbenhersteller, die Qualifizierungsversuche durchführen oder ihre Bezugsquellen diversifizieren möchten, ist der Übergang einfacher als erwartet.

Produktserienübersicht

Das Kernsortiment an Perlglanzlacken umfasst sechs Serien. Jede basiert auf natürlichen Glimmersubstraten, die mit Metalloxiden – hauptsächlich TiO₂, Eisenoxid und Zinnoxid – beschichtet sind, um durch Dünnschichtinterferenz spezifische optische Effekte zu erzielen. Die Borosilikat-Serie verwendet synthetisches Fluorophlogopit als Basis und sorgt so für reinere Farben und höhere Helligkeit, wo es darauf ankommt.

  • Silberweiße Serie— TiO₂-beschichteter Glimmer; reines, hochglänzendes Perlmutt von seidenmatt bis hochglänzend. KT-100 bis KT-183 sowie die KT-7100-Reihe.
  • Interferenzserie— Dickere TiO₂-Schichten für selektive Wellenlängeninterferenz; zweifarbiger Farbumschlag je nach Betrachtungswinkel. KT-201 bis KT-259.
  • Gold-Serie— Eisenoxid auf TiO₂-Glimmer; warme Gold- und Bronzetöne mit starker Deckkraft. KT-300 bis KT-396.
  • Metal Luster Serie— Hoher Eisenoxidgehalt für tiefe Bronze-, Kupfer- und nahezu metallische Effekte. KT-500 bis KT-535.
  • Mehrfarbige Serie— Erweiterter Farbraum inklusive Violett, Blau, Grün und Kombinationsfarben. KT-6000-Farbraum.
  • Borosilikat-Serie— Synthetische Glimmerbasis; verbesserte Helligkeit, Weißgrad und chemische Stabilität. KT-8000-Reihe.

Iriodin-Alternativen-Querverweistabelle

Die folgende Tabelle ordnet die gängigsten Iriodin-Sorten ihren Kolortek-Äquivalenten zu. Effektart, Substratchemie und Partikelgrößenbereich sind angeglichen. Wie bei jedem Vergleich können geringfügige Chargenunterschiede in der Oberflächenbehandlung oder im Brechungsindex einen schnellen Vergleich der Absorptionswerte vor einer vollständigen Substitution erforderlich machen.

Iriodin-QualitätKolortek-ÄquivalentEffekt / FarbeSerie
Iriodin 100KT-100Silberweißer SatinSilberweiß
Iriodin 103KT-103Silberweiß FeinSilberweiß
Iriodin 151KT-151Silberweißer GlitzerSilberweiß
Iriodin 153KT-153Silberweißer GlitzerSilberweiß
Iriodin 163KT-163Silberweiß GrobSilberweiß
Iriodin 201KT-201Interferenz GoldInterferenz
Iriodin 205KT-205Interferenz Gold FeinInterferenz
Iriodin 215KT-215Interferenz Rot FeinInterferenz
Iriodin 219KT-219Interferenz RotInterferenz
Iriodin 221KT-221Interferenz BlauInterferenz
Iriodin 225KT-225Interferenz Blau FeinInterferenz
Iriodin 231KT-231Interferenz GrünInterferenz
Iriodin 235KT-235Interferenz Grün FeinInterferenz
Iriodin 249KT-249InterferenzviolettInterferenz
Iriodin 259KT-259Interferenz Violett GrobInterferenz
Iriodin 300KT-300Gold SatinGold
Iriodin 303KT-303Gold FeinGold
Iriodin 304KT-304Gold MediumGold
Iriodin 305KT-305Gold Fine SatinGold
Iriodin 306KT-306GoldglitzerGold
Iriodin 309KT-309Gold GrobGold
Iriodin 323KT-323Strahlendes GoldGold
Iriodin 351KT-351GoldglitzerGold
Iriodin 353KT-353Feiner GoldglitzerGold
Iriodin 355KT-355Goldglitzer grobGold
Iriodin 500KT-500Bronze SatinMetallglanz
Iriodin 502KT-502Bronze FeinMetallglanz
Iriodin 504KT-504Bronze MediumMetallglanz
Iriodin 505KT-505Bronze-GlitzerMetallglanz
Iriodin 510KT-510KupferMetallglanz
Iriodin 520KT-520RotbronzeMetallglanz
Iriodin 522KT-522Rotbronze FeinMetallglanz
Iriodin 524KT-524Rotbronze MittelMetallglanz
Iriodin 530KT-530RotMetallglanz
Iriodin 532KT-532Rot FeinMetallglanz
Iriodin 534KT-534Rot MittelMetallglanz

iriodin alternative

merck pearl pigments alternative

iriodin pigments alternative

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Anwendungen in Beschichtungen und Farben

Diese Pigmente sind für Industrie- und Dekorationslacke, Architekturfarben, Autoreparaturlacke, Druckfarben und Speziallacke konzipiert. Die Sorten Silberweiß und Interferenz werden am häufigsten in wasser- und lösemittelbasierten Decklacken eingesetzt, bei denen Transparenz und Farbtiefe im Vordergrund stehen. Die Sorten Gold und Metallglanz finden vermehrt Anwendung in Holzlasuren, Metallic-Dekorfarben und Effektfarbensystemen, bei denen ein warmer Farbton und Deckkraft gleichermaßen wichtig sind.

In der Praxis ist die Partikelgrößenwahl für die meisten Beschichtungsanwendungen wichtiger als die Farbbezeichnung. Feinere Körnungen (5–25 µm) ergeben einen glatteren, gleichmäßigeren Glanz mit besserer Transparenz des Films. Gröbere Körnungen (50–200 µm) werden dort eingesetzt, wo ein sichtbarer Glanz erwünscht ist – beispielsweise bei dekorativen Außenbeschichtungen, Speziallackierungen oder handwerklichen Anwendungen, bei denen eine haptische oder visuelle Textur erforderlich ist.

Die Borosilikat-Serie ist eine Überlegung wert für Anwendungen, die eine außergewöhnliche Weiße erfordern oder bei denen der Gehalt an Glimmerspuren minimiert werden muss – bestimmte hochwertige Architekturbeschichtungen und regulierte Endverbrauchermärkte haben sich in diese Richtung entwickelt.

Leistungsmerkmale

Mit TiO₂ beschichtete Glimmerpigmente – darunter die Serien Silver White und Interference – sind unter normalen Beschichtungsbedingungen chemisch inert. Sie sind in sauren und alkalischen Systemen innerhalb der üblichen pH-Bereiche stabil und neigen nicht zum Ausbluten, Wandern oder Reagieren mit Harzsystemen wie organische Farbpigmente. Diese Stabilität ist mit ein Grund dafür, dass sie in so vielen Systemen nach wie vor die Basis für Effektpigmente bilden.

Die Eisenoxid-Lacke (Serien Gold und Metallglanz) zeichnen sich neben ihrer Farbe durch hohe Deckkraft aus. Diese Doppelfunktion – sowohl Effekt als auch Deckkraft – macht sie ideal für Ein-Schicht-Systeme, bei denen sonst eine separate Deckschicht erforderlich wäre.

Interferenzpigmente erzeugen ihren charakteristischen Zweifarbeneffekt durch optische Interferenz in dünnen Schichten, nicht durch Absorption. Die reflektierte und die transmittierte Farbe sind komplementär. Das bedeutet, dass der Effekt je nach Untergrund (hell oder dunkel) unterschiedlich wahrgenommen wird – ein Aspekt, der bereits bei der Formulierung und nicht erst beim Auftragen der Beschichtung berücksichtigt werden muss.

Formulierungsüberlegungen

Die Dispersionsmethode ist entscheidend. Perlglanzpigmente dürfen keiner starken Scherung ausgesetzt werden – Kugelmühlen, Hochgeschwindigkeits-Dissolver mit Drehzahlen über 1500 U/min oder längeres Mahlen mit Perlkugeln führen zum Bruch der Pigmentplättchen und beeinträchtigen den Glanz. Standardmäßig wird mit einem Paddel oder einer Walze schonend gerührt. Das Pigment wird erst nach Fertigstellung der Basisrezeptur hinzugegeben.

Die Pigmentbeladung in Beschichtungssystemen liegt typischerweise zwischen 2 und 8 Gew.-%, abhängig von der Partikelgröße und der gewünschten Effektintensität. Feinere Korngrößen vertragen unter Umständen eine etwas höhere Beladung, ohne die Transparenz zu beeinträchtigen. Gröbere Korngrößen neigen dazu, sich schneller abzusetzen – daher sollte von Anfang an ein geeignetes Verdickungsmittel oder ein Antisedimentationsmittel in der Formulierung enthalten sein.

Die Kompatibilität mit den meisten Standardharzsystemen – Alkyd-, Acryl-, Polyurethan- und Nitrocelluloseharzen – ist in der Regel unkompliziert. Das Glimmersubstrat reagiert nicht mit diesen chemischen Substanzen. Allerdings verhalten sich oberflächenbehandelte Sorten hinsichtlich Benetzbarkeit und Dispersionsgeschwindigkeit anders als unbehandelte. Prüfen Sie daher das technische Datenblatt (TDS) des jeweiligen Produkts, bevor Sie davon ausgehen, dass Standarddispersionsparameter gelten.

Bei wasserbasierten Systemen ist auf die pH-Stabilität zu achten. Die meisten dieser Pigmente sind im pH-Bereich von 4–10 stabil, jedoch können aggressive alkalische Umgebungen die Integrität der TiO₂-Beschichtung im Laufe der Zeit beeinträchtigen, insbesondere bei offenen oder lang haltbaren Formulierungen.

Warum eine Iriodin-Alternative in Betracht ziehen?

Die Diversifizierung der Lieferkette ist der häufigste Treiber. Die Abhängigkeit von einem einzigen Lieferanten – wie beispielsweise Merck – birgt ein erhebliches Beschaffungsrisiko. Ein qualifizierter Lieferant ist daher unerlässlich.Merck Perlglanzpigmente AlternativeDie Aufnahme in die Liste der zugelassenen Lieferanten bietet den Einkaufsteams Flexibilität, wenn sich Lieferzeiten verlängern oder sich die Preise ändern.

Die Kostenstruktur ist ein weiterer Faktor. Direktpreise vom Hersteller, ohne Berücksichtigung der Händlermargen, können bei großen Mengen sinnvoll sein. Dies ist insbesondere relevant für Hersteller, die industrielle Beschichtungsanlagen mit hohem Durchsatz betreiben, bei denen der Einsatz von Effektpigmenten in Tonnen und nicht in Kilogramm gemessen wird.

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