

Kolorteks im Dunkeln leuchtendes Pigment Die Serie bietet zuverlässiges Nachleuchten in einem breiten Farbspektrum – von Gelbgrün und Blaugrün bis Orangerot und Violett – und eignet sich daher ideal als Basismaterial für Beschichtungen, Druckfarben, Nagelprodukte und Sicherheitsmarkierungen. Die Pulver sind sowohl in Strontiumaluminat- als auch in Zinksulfid-Formulierungen erhältlich, inklusive wasserbasierter Varianten, und lassen sich problemlos in eine Vielzahl von Trägersystemen integrieren. Leuchtpigmentpulver Für dekorative Kosmetik oder funktionelle Sicherheitsanwendungen deckt das Sortiment die Partikelgrößen- und Chemieoptionen ab, die die meisten Formulierungen tatsächlich benötigen.
Artikelnummer :
Glow in dark PigmentsFarbeffekt :
MluticolorsMarke :
Kolortek / OEMMindestbestellmenge :
25KGNachleuchtende Pigmente absorbieren Umgebungslicht – Sonnenlicht oder normale Innenbeleuchtung – und geben es nach dem Entfernen der Lichtquelle als sichtbares Licht wieder ab. Der zugrundeliegende Mechanismus ist die Photolumineszenz: Der Pigmentkristall speichert Anregungsenergie und gibt sie allmählich wieder ab, wodurch der charakteristische Nachleuchteffekt entsteht.
In diesem Sortiment sind zwei Basischemikalien vertreten. Strontiumaluminat-Typen bieten höhere Leuchtkraft und längere Nachleuchtdauer – die heute für die meisten kommerziellen Anwendungen die erste Wahl darstellen. Zinksulfid-Typen erzeugen eine weichere Emission mit geringerer Intensität und werden typischerweise dort eingesetzt, wo Kosten oder spezifische Anwendungsbeschränkungen sie zur praktikablen Option machen.
In der Praxis ist die Partikelgröße eines der wichtigsten Spezifikationskriterien. Feinere Partikel (5–25 μm) dispergieren leichter in Dünnschichtsystemen wie Nagelgelen und Druckfarben, weisen jedoch eine geringere Leuchtintensität auf. Gröbere Partikel (65–75 μm) erzeugen ein stärkeres Nachleuchten, erfordern aber Substrate mit offenerer Geometrie. Die meisten Beschichtungs- und Kunststoffanwendungen liegen im Bereich von 20–50 μm.
Die folgende Tabelle enthält die vollständige Modellpalette mit den wichtigsten Spezifikationen. Bezeichnungen für wasserbasierte Produkte kennzeichnen Ausführungen, die entweder von Natur aus wasserbeständig sind oder über eine wasserdichte Oberflächenbehandlung verfügen.
| Modell | Farbe | Partikelgröße | Typ / Notizen |
|---|---|---|---|
| KT-GSB01 SC | Himmelblau | 35–45 μm | Strontiumaluminat |
| KT-GTG01 SC | Zartes Grün | 5–25 μm | Feine Partikelgröße; geeignet für Tinten, Nägel |
| KT-GBG02 SC | Blaugrün | 65–75 μm | Grobe Körnung; hohe Glühleistung |
| KT-GBG02-2 SC | Blaugrün | 15–25 μm | Leuchtmittel auf Wasserbasis |
| KT-GYG03 SC | Gelbgrün | 12–25 μm | Strontiumaluminat |
| KT-GYG03-2 SC | Gelbgrün | 10–25 μm | Leuchtmittel auf Wasserbasis |
| KT-GP04 SC | Lila | 15–25 μm | Strontiumaluminat |
| KT-GYG-10 | Gelbgrün | 20–38 μm | Wasserabweisend behandelt; wasserbasierte Systeme |
| KT-GYG-05 | Gelbgrün | 30–50 μm | Wasserbasiert |
| KT-GPO-07 | Rosa Orange | 30–50 μm | Wasserbasiert |
| KT-GVP-03 | Violett | 30–50 μm | Wasserbasiert |
| KT-GOY-01 | Orange Gelb | 30–50 μm | Wasserbasiert |
| KT-GOR-03 | Orangerot | 30–50 μm | Wasserbasiert |
| KT-GFG-05 | Grün | 30–50 μm | Wasserbasiert |
| KT-GBR-02 | Rot | 30–50 μm | Wasserbasiert |
| KT-GBB-04 | Blau | 30–50 μm | Wasserbasiert |
| KT-GYG03DSA | Gelbgrün | 20–40 μm | Zinksulfid |
| KT-SGWY-01A | Orange Gelb | 20–40 μm | Zinksulfid |
| KT-SGWY-11 | Gelb | 20–40 μm | Zinksulfid |
| KT-SGWR-02 | Rot | 20–40 μm | Zinksulfid |
| KT-SGOR-03 | Orangerot | 20–40 μm | Zinksulfid |


Diese Pigmente decken ein recht breites Anwendungsgebiet ab. Die häufigsten Endanwendungen:
Ein paar Dinge, die man vor der Notenvergabe beachten sollte:
Farbspektrum:Die im Dunkeln sichtbare Emissionsfarbe entspricht nicht der Farbe des Pulvers bei Tageslicht. Gelbgrüne Emissionsfarben können beispielsweise bei Tageslicht cremeweiß oder hellgrün erscheinen. Das gesamte Farbspektrum umfasst Gelbgrün, Blaugrün, Himmelblau, Violett, Lila, Orangegelb, Rosaorange, Orangerot und Rot – und bietet Herstellern damit wertvolle Flexibilität für Markenprodukte oder zur Produktdifferenzierung.
Kompatibilität mit Wasserbasen:Standardmäßige Strontiumaluminat-Typen sind feuchtigkeitsempfindlich und zersetzen sich mit der Zeit in wässrigen Systemen. Die wasserbasierten und wasserfest behandelten Typen dieser Serie begegnen diesem Problem direkt. KT-GYG-10 beispielsweise verfügt über eine Oberflächenbehandlung, die es mit wasserbasierten Beschichtungen und Tinten kompatibel macht, ohne die Leuchtkraftverluste, die bei unbehandelten Typen auftreten.
Strontiumaluminat vs. Zinksulfid:Dies ist eine wichtige Entscheidung. Strontiumaluminat bietet eine deutlich höhere Leuchtkraft und längere Nachleuchtdauer. Zinksulfid-Typen sind weniger hell, bleiben aber in preissensiblen Anwendungen oder bei regulatorischen bzw. rezepturbedingten Einschränkungen relevant. Verwenden Sie Strontiumaluminat nicht vorschnell, ohne vorher zu prüfen, ob es zu Ihrem Budget und Anwendungsfall passt.
Leuchtdauer und -intensität:Beide hängen von der Anregungszeit, der Intensität der Anregungsquelle und der Pigmentbeladung ab. Es gibt keinen Ersatz für eigene Ladeversuche auf dem vorgesehenen Substrat und mit der gewünschten Filmdicke.
Die Dispersion ist im Vergleich zu herkömmlichen Perlglanzpigmenten unkompliziert – diese sind dichter als typische Perlglanzflocken und setzen sich in niedrigviskosen Systemen ab. Thixotrope Additive oder regelmäßiges Rühren sind Standardverfahren bei Beschichtungs- und Tintenformulierungen.
Die Beladungsrate variiert je nach Anwendung. Bei Lacken liegt der übliche Anfangsbereich bei 10–30 Gew.-%; bei Nagelgelen sind niedrigere Beladungen typisch, abhängig vom Schichtaufbau. Eine höhere Beladung verbessert die Leuchtkraft im Allgemeinen bis zu einem gewissen Punkt – darüber hinaus begrenzt die Partikeldichte im Film weitere Verbesserungen.
Dennoch sollten Mahlen oder Dispergieren mit hoher Scherung vermieden werden. Diese Pigmente sind kristallin und zerbrechen unter starker mechanischer Einwirkung – kleinere Partikel bedeuten eine geringere Leuchtkraft. Mischen mit niedriger Scherung ist das Standardverfahren.
Für Druckanwendungen liegt die praktische Untergrenze für die Partikelgröße beim Siebdruck mit Siebgewebe typischerweise bei etwa 10–12 μm. Korngrößen im Bereich von 30–50 μm eignen sich besser für den Siebdruck mit offenmaschigen Siebgeweben oder für Dickschichtverfahren wie Tampondruck und Gießen.
Wichtig: Vermeiden Sie stark saure Systeme mit den Standard-Strontiumaluminat-Typen. Saure Bedingungen zerstören die Kristallstruktur. Ein pH-Bereich von 7–9 ist im Allgemeinen unbedenklich. Die wasserfest behandelten Typen bieten eine etwas breitere pH-Toleranz, dennoch sollten Sie dies bei der jeweiligen Formulierung überprüfen.
| Eigentum | Strontiumaluminat | Zinksulfid |
|---|---|---|
| Nachglühen | Hoch | Niedrig bis mittel |
| Leuchtdauer | Lang (Stunden) | Kurz (Minuten) |
| Feuchtigkeitsempfindlichkeit | Höhere (Standard-)Noten | Toleranter |
| Kosten | Höher | Untere |
| Typische Verwendung | Beschichtungen, Druck, Sicherheit, Kosmetik | Handwerkliche, kostensensible Anwendungen |
F: Können diese Pigmente in wasserbasierten Beschichtungssystemen verwendet werden?
Standardmäßige Strontiumaluminat-Typen sind nicht für die direkte Verwendung in wasserbasierten Systemen geeignet, da Feuchtigkeit die Leuchtkristalle mit der Zeit zersetzt. Die speziell für wasserbasierte Systeme entwickelten Typen (KT-GBG02-2, KT-GYG03-2, der wasserfeste Typ KT-GYG-10 sowie die gesamte wasserbasierte Serie KT-GYG-05 bis KT-GBB-04) sind für die Kompatibilität mit wässrigen Lösungen formuliert. Vor der Produktionsausweitung ist stets die Verwendung des jeweiligen Typs zu prüfen.
F: Welche Körnung eignet sich für kosmetische Anwendungen oder Nagelanwendungen?
Für dekorative Kosmetik und Nagelprodukte sind feinere Partikelgrößen im Bereich von 5–25 μm hinsichtlich Textur und Anwendung in der Regel besser geeignet. Vor der Anwendung sollten die entsprechenden Dokumente – Sicherheitsdatenblatt (MSDS), Technisches Datenblatt (TDS) und relevante Sicherheitszertifizierungen – geprüft und mit den regulatorischen Anforderungen Ihres Marktes abgeglichen werden.
F: Mit welcher Laderate sollte ich beginnen?
Für die meisten Beschichtungsanwendungen ist eine Beladung von 10–20 Gew.-% in der Endformulierung ein sinnvoller Ausgangspunkt für eineLeuchtpuderSo funktioniert es. Die Leuchtkraft skaliert mit der Beladung und der Schichtdicke, jedoch nimmt der Nutzen bei höheren Konzentrationen ab. Praktische Tests in Ihrem spezifischen System und Substrat sind die einzige zuverlässige Methode zur Optimierung.
F: Sind diese Pigmente für den Einsatz in Automobillacken geeignet?
Nein. Diese Produkte sind nicht für die Anwendung als Autolack geeignet. Die für Autolacke typischen Anforderungen an Haltbarkeit, UV-Belastung und Verarbeitung liegen außerhalb des geeigneten Anwendungsbereichs für diese Produktreihe.
Sicherheitsdatenblätter (MSDS), technische Datenblätter (TDS) und Analysezertifikate (CoA) sind für alle Modelle verfügbar. Unterstützung bei der Formulierungsentwicklung wird für qualifizierte Entwicklungsanfragen angeboten. Kundenspezifische Verpackungen und Private Labeling sind für größere Bestellmengen möglich.
Um Muster, technische Dokumentationen oder Preise anzufordern, wenden Sie sich bitte mit Angabe Ihrer Zielanwendung, Systemchemie und Ihres Mengenbedarfs an das technische Vertriebsteam von Kolortek – dies ermöglicht eine nützlichere Produktempfehlung anstelle einer allgemeinen Antwort.