

Sicherheitsdrucke basieren auf Merkmalen, die leicht zu überprüfen, aber schwer zu fälschen sind. Farbwechselpigmente – auch bekannt als optisch variable Pigmente (OVP) oder Chromashift-Pigmente – sind fester Bestandteil von Banknoten, Pässen, Steuerbanderolen, Echtheitszertifikaten und Wertgutachten. Diese Pigmente zeigen je nach Blickwinkel deutliche Farbverläufe und erzeugen so einen dynamischen visuellen Effekt, der mit herkömmlichen Fotokopierern, Scannern oder Digitaldruckern nicht reproduziert werden kann.
Kolortek produziert Farbwechselpigmente, magnetisch-optisch variable Pigmente (OVMP) und Hologrammpigmente für Sicherheitsfarben im Tief-, Sieb- und Offsetdruck. Mit über 20 Jahren Erfahrung in der Herstellung von Effektpigmenten liefert das Unternehmen Materialien, die den technischen Anforderungen von Sicherheitsdruckereien und Dokumentenherstellern gerecht werden.
Sicherheitsmerkmale werden typischerweise in drei Stufen eingeteilt:
Farbwechselpigmente dienen als Sicherheitsmerkmale der Stufe 1. Ihr optischer Effekt beruht auf der Interferenz dünner Schichten, die durch mehrere Materialschichten mit unterschiedlichen Brechungsindizes entstehen. Trifft Licht in unterschiedlichen Winkeln auf die Pigmentflocken, werden bestimmte Wellenlängen verstärkt oder abgeschwächt, wodurch ein sichtbarer Farbwechsel entsteht. Dieses physikalische Phänomen lässt sich ohne spezielle Beschichtungstechnologie und -ausrüstung nur schwer nachbilden.
Chromashift-Pigmente bestehen aus dünnen, transparenten Flockensubstraten (typischerweise Glimmer oder synthetisches Siliciumdioxid), die mit präzisen Schichten aus Materialien wie Titandioxid, Eisenoxid oder anderen Metalloxiden beschichtet sind. Die Dicke und Zusammensetzung dieser Schichten bestimmen das Farbwechselverhalten. Ein typischer Aufbau umfasst:
Die entstehenden Pigmentpartikel zeigen eine vorhersehbare Farbänderung – beispielsweise einen Wechsel von Grün zu Violett oder von Gold zu Grün – je nach Betrachtungs- oder Beleuchtungswinkel. Diese winkelabhängige Farbänderung ist das wichtigste Authentifizierungsmerkmal.
Eine spezielle Untergruppe der Chromashift-Pigmente enthält magnetische Materialien in ihrer Flockenstruktur. Diese magnetischen Pigmente lassen sich während des Druckprozesses mithilfe externer Magnetfelder ausrichten, wodurch organisierte Muster wie rollende Balken, 3D-Tiefeneffekte oder Katzenaugenreflexionen entstehen. Die magnetische Ausrichtung bietet eine zusätzliche Sicherheitsebene.
Die 3D Cat Eye Magnetic Chromashift Powders von Kolortek gehören in diese Kategorie und bieten sowohl Farbwechseleffekte als auch magnetische Reaktionsfähigkeit.
Sicherheitsdokumente werden mithilfe spezieller Druckverfahren hergestellt, die jeweils unterschiedliche Anforderungen an die Pigmentpartikelgröße, die Dispersion und die Tintenzusammensetzung stellen.
| Druckverfahren | Typische Partikelgröße | Wichtige Überlegungen |
|---|---|---|
| Intaglio (Gravur) | 10–35 µm | Hohe Tintenviskosität; Pigmente müssen sich in pastösen Tinten dispergieren; erhabene Druckstruktur |
| Siebdruck | 15–60 µm | Die Maschenweite bestimmt die maximale Partikelgröße; dickere Tintenfilme ermöglichen eine stärkere Farbverschiebung. |
| Offsetdruck | 5–25 µm | Dünnere Tintenfilme; feinere Partikel erforderlich; Wasser-/Tintenbalance in der Lithografie |
| Flexographie | 5–15 µm | Schnelltrocknende Farben; Kompatibilität mit Aniloxwalzen; niedrigere Viskosität |
Die Partikelgrößenverteilung beeinflusst sowohl die Bedruckbarkeit als auch die optischen Eigenschaften. Größere Partikel (25–60 µm) führen aufgrund ihrer größeren Oberfläche und stärkeren Lichtinterferenz zu intensiveren Farbverschiebungen, können aber feine Drucksiebe oder -platten möglicherweise nicht passieren. Kleinere Partikel (5–25 µm) ermöglichen einen gleichmäßigeren Druck, können jedoch eine geringere Farbintensität aufweisen.
Farbwechselpigmente sind flockenförmige Partikel. Damit der optische Effekt optimal funktioniert, müssen die Flocken nach dem Drucken relativ flach und parallel zur Substratoberfläche liegen. Eine unzureichende Dispersion oder zufällige Ausrichtung verringert die Farbwechselintensität und kann die Authentifizierungssicherheit beeinträchtigen. Folgende Aspekte sind bei der Formulierung zu berücksichtigen:
Sicherheitsfarben werden je nach Druckverfahren und Substrat mit verschiedenen Bindemittelsystemen formuliert:
Die Chromashift-Pigmente von Kolortek sind für die Kompatibilität mit verschiedenen Bindemittelsystemen konzipiert. Um die Leistungsfähigkeit zu überprüfen, werden jedoch Tests mit spezifischen Tintenformulierungen empfohlen.
Sicherheitsdokumente müssen während ihrer gesamten Nutzungsdauer lesbar und überprüfbar bleiben, die von Monaten (Steuerstempel) bis zu Jahrzehnten (Banknoten, Reisepässe) reichen kann. Die in diesen Anwendungen verwendeten Farbpigmente müssen folgenden Eigenschaften widerstehen:
Die Dünnschichtbeschichtungen auf Chromashift-Pigmenten sind von Natur aus stabil, die Gesamtbeständigkeit hängt jedoch auch vom Bindemittelsystem, den Überdrucklacken und der Substratqualität ab.
Die Chromashift-Pigmente von Kolortek sind mehrschichtige Interferenzpigmente, die starke und vorhersagbare Farbverschiebungen aufweisen. Folgende Farbübergänge sind verfügbar:
Diese Pigmente werden in zwei primären Partikelgrößenbereichen geliefert:
Die Pigmente werden durch Produktcodes wie KT-K15716, KT-K12516 und KT-K17516 identifiziert. Jeder Code entspricht einer spezifischen Farbverschiebung und Partikelgrößenangabe.
Die Chamäleon-Serie besteht aus farbwechselnden Pigmenten auf Basis von mit Titandioxid beschichteten, transparenten Flocken. Diese Pigmente zeichnen sich durch mehrfarbige Übergänge aus, die über einen weiten Betrachtungswinkelbereich sichtbar sind. Beispiele hierfür sind:
Mit über 150 Produktvarianten und Partikelgrößenoptionen von Diese Pigmente vereinen farbverändernde optische Eigenschaften mit magnetischer Reaktivität. Werden sie während oder unmittelbar nach dem Druckvorgang einem Magnetfeld ausgesetzt, richten sich die Pigmentflocken aus und erzeugen visuelle Muster wie beispielsweise: Verfügbare Farbverläufe umfassen Purpurrot → Goldgrün, Grün → Purpurrot und Blau → Violett → Rot. Die Partikelgrößen reichen von 5–15 µm bis 20–50 µm und ermöglichen so verschiedene Druckverfahren. Die magnetische Komponente ermöglicht neben der visuellen Überprüfung auch die maschinenlesbare Authentifizierung, wodurch sich diese Pigmente für Hochsicherheitsanwendungen wie Banknoten und Ausweisdokumente eignen. Holografische Pigmente erzeugen diffraktive Farbeffekte anstelle von interferenzbasierten Farbverschiebungen. Sie bestehen aus geprägten Mikrostrukturen auf reflektierenden Flocken, wodurch regenbogenartige Muster und bewegte Lichteffekte entstehen. Obwohl sie sich von Chromashift-Pigmenten unterscheiden, werden holografische Pigmente im Sicherheitsdruck für Folgendes eingesetzt: Kolortek liefert holographische Pigmente in Partikelgrößen von 10 µm bis über 1000 µm, mit Farben wie holographischem Silber, Gold und farbwechselnden holographischen Varianten. Die Konzentration des Farbwechselpigments in Sicherheitsfarben liegt typischerweise zwischen 5 und 25 Gewichtsprozent, abhängig vom Druckverfahren und der gewünschten Effektintensität: Eine höhere Pigmentbeladung erhöht sowohl die Farbstärke als auch die Tintenkosten. Die optimale Beladung sollte durch Pilotversuche ermittelt werden, um ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Leistung, Bedruckbarkeit und Wirtschaftlichkeit zu erzielen. Eine korrekte Dispersion ist entscheidend für eine gleichbleibende optische Leistung: Farbwechseleffekte werden häufig mit transparenten Überdrucklacken geschützt, um die Haltbarkeit zu erhöhen und mechanische Beschädigungen zu verhindern. Die Überdruckschicht sollte: Üblicherweise werden UV-härtende oder lösemittelbasierte Überdrucklacke verwendet. Es wird empfohlen, Tests durchzuführen, um sicherzustellen, dass der Lack die optischen Eigenschaften nicht beeinträchtigt. Viele nationale Währungen verwenden Farbwechseltinten als primäres Sicherheitsmerkmale. Diese werden üblicherweise im Tiefdruckverfahren auf die Streifen, Ziffern oder Sicherheitsfäden der Banknoten aufgebracht. Der Farbwechsel dient als unmittelbarer Hinweis zur Echtheitsprüfung für die Öffentlichkeit und das Bargeldpersonal. Die Chromashift-Pigmente von Kolortek im Bereich von 10–35 µm eignen sich für diese Anwendung und bieten starke Farbübergänge wie Grün → Orange oder Blau → Rot, die unter verschiedenen Lichtverhältnissen sichtbar bleiben. Biometrische Reisepässe enthalten häufig farbveränderliche Elemente auf Datenseiten, Laminatfolien oder Sicherheitsfäden. Der optische Effekt muss so dezent sein, dass er die Lesbarkeit des Dokuments nicht beeinträchtigt und gleichzeitig eine eindeutige Authentifizierung gewährleistet. Feinere Partikelgrößen (5–15 µm) der Chameleon-Serie eignen sich für den Offset- oder Flexodruck auf diesen Dokumenten. Steuerbanderolen auf Alkohol-, Tabak- und Arzneimitteln verwenden Farbwechselpigmente, um Fälschungen zu verhindern und die Einhaltung der Steuervorschriften zu gewährleisten. Diese Etiketten werden üblicherweise im Siebdruckverfahren mit Partikelgrößen im Bereich von 15–25 µm hergestellt. Die Kombination von holografischen und Farbwechselpigmenten in einem einzigen Etikettendesign bietet mehrere Authentifizierungsebenen. Hersteller von Luxusgütern, Elektronik und Pharmazeutika verwenden Sicherheitsetiketten mit Farbwechselpigmenten, um Produktfälschungen zu bekämpfen. Diese Etiketten werden auf Verpackungen, Produktgehäusen oder Dokumenten angebracht. Sie sind häufig mit firmeneigenen Farbwechselkombinationen und magnetischen Ausrichtungsmustern versehen, die schwer zu entschlüsseln sind. Hochwertige Zertifikate (Diplome, Eigentumsurkunden, Aktienzertifikate) enthalten Sicherheitsmerkmale wie farbwechselnde Tinten. Diese Dokumente werden üblicherweise im Offset- oder Tiefdruckverfahren gedruckt. Magnetische OVMP-Pigmente bieten eine zusätzliche Authentifizierungsebene, da die magnetischen Muster mit Handlesegeräten überprüft werden können. Sicherheitsdruck erfordert eine außergewöhnliche Chargenkonstanz. Selbst geringfügige Farbabweichungen können Authentifizierungsprotokolle gefährden und Zweifel an der Echtheit von Dokumenten aufkommen lassen. Kolortek gewährleistet die Qualitätskontrolle durch: Für Sicherheitsdruckereien und Dokumentenhersteller ist die Festlegung zugelassener Pigmentchargen und die Einhaltung von Referenzstandards empfehlenswert. Kolortek bietet technische Unterstützung bei der Chargenqualifizierung und der laufenden Qualitätsprüfung. Sicherheitspigmente, die in Dokumenten oder Produkten verwendet werden, die mit Haut oder Lebensmitteln in Berührung kommen, müssen den entsprechenden Sicherheitsstandards entsprechen. Obwohl die Pigmente von Kolortek primär für Druck- und Beschichtungsanwendungen bestimmt sind (und nicht zum Verzehr oder für kosmetische Zwecke in diesem Zusammenhang), können die folgenden Normen relevant sein: Kolortek ist nach ISO 9001 zertifiziert und arbeitet zur unabhängigen Verifizierung mit unabhängigen Prüflaboratorien wie SGS und TÜV SÜD zusammen. Für qualifizierte Projekte können spezifische Prüfberichte und Analysezertifikate bereitgestellt werden. Farbwechselpigmente sind am wirksamsten, wenn sie als Teil eines mehrschichtigen Sicherheitssystems eingesetzt werden. Gängige Kombinationen sind: Kolortek liefert seit über 17 Jahren Effektpigmente an die Sicherheitsdruckindustrie. Die Position des Unternehmens in diesem Sektor wird gestützt durch: Das Unternehmen arbeitet mit Sicherheitsdruckereien, Tintenherstellern und Dokumentenproduzenten zusammen, um Pigmentlösungen zu entwickeln, die spezifische Authentifizierungsanforderungen erfüllen. Der technische Support umfasst Beratung zur Rezepturentwicklung, Kompatibilitätstests und Unterstützung bei der Erstellung behördlicher Dokumente. Vor der Serienproduktion führen Sicherheitsdruckereien üblicherweise Validierungstests der Pigmentleistung durch. Empfohlene Tests umfassen: Kolortek kann Ihnen Mustermengen für Validierungstests zur Verfügung stellen und Sie bei der Interpretation der Ergebnisse unterstützen. Sicherheitsdruckanwendungen erfordern eine sorgfältige Abstimmung der Pigmenteigenschaften auf die Tintenformulierungen, Druckverfahren und Authentifizierungsanforderungen. Das technische Team von Kolortek unterstützt Sie dabei: Für detaillierte technische Spezifikationen, Musteranfragen oder Projektberatung wenden Sie sich bitte direkt an Kolortek. Alle Anfragen zu Sicherheitsanwendungen werden streng vertraulich behandelt. Nein. Farbwechselpigmente erzeugen ihren optischen Effekt durch physikalische Lichtinterferenz in mehrschichtigen Strukturen. Digitale Drucker und Fotokopierer verwenden Farbmittel (Farbstoffe oder Pigmente), die durch Absorption statische Farben erzeugen. Sie können die winkelabhängige Farbänderung von Interferenzpigmenten nicht nachbilden. Versuche, Farbwechselmerkmale zu fotokopieren oder zu scannen, führen zu einer einzigen statischen Farbe, die dem Betrachtungswinkel während der Aufnahme entspricht; die dynamische Farbänderung geht jedoch verloren. Diese Eigenschaft macht Farbwechselpigmente zu effektiven Sicherheitsmerkmalen. Chromashift-Pigmente erzeugen Farbänderungen durch optische Interferenz in dünnen Schichten. Der Farbwechsel erfolgt typischerweise zwischen zwei oder drei spezifischen Farbtönen (z. B. Grün zu Violett) und ist relativ gleichmäßig und vorhersehbar. Holografische Pigmente erzielen ihre Wirkung durch Beugung an geprägten Mikrostrukturen auf der Oberfläche der Pigmentflocken. Dadurch entstehen regenbogenartige, mehrfarbige Muster mit einem funkelnden Erscheinungsbild. Die Wahl des Pigments hängt vom gewünschten visuellen Effekt und den Authentifizierungsanforderungen ab. Chromashift-Pigmente eignen sich im Allgemeinen besser für Hochsicherheitsanwendungen, bei denen ein spezifischer, reproduzierbarer Farbübergang erforderlich ist, während holografische Pigmente häufig für dekorative Sicherheitsmerkmale und manipulationssichere Etiketten verwendet werden. Magnetische OVMP kombinieren zwei unabhängige Authentifizierungsmechanismen. Erstens zeigen sie einen Farbwechsel wie herkömmliche Chromashift-Pigmente und bieten so ein visuelles Sicherheitsmerkmal. Zweitens enthalten sie magnetische Materialien, die es ermöglichen, die Pigmente während des Druckvorgangs mithilfe externer Magnetfelder auszurichten. Dadurch entstehen organisierte Muster wie rollende Balken oder 3D-Tiefeneffekte, die durch die spezifische Magnetfeldkonfiguration bestimmt werden. Die magnetische Ausrichtung erhöht die Komplexität und ist ohne Kenntnis der genauen Feldgeometrie schwer zu rekonstruieren. Darüber hinaus kann die magnetische Signatur von Lesegeräten erfasst werden, was eine automatisierte Authentifizierung ermöglicht. Diese duale Verifizierung (visuell und magnetisch) macht OVMP geeignet für Hochsicherheitsdokumente wie Banknoten und Pässe. Für den Siebdruck eignen sich typischerweise Partikelgrößen im Bereich von 15–60 µm. Die genaue Wahl hängt von der Maschenweite Ihrer Siebe und der gewünschten Farbintensität ab. Feinere Siebe (höhere Fadenzahl) benötigen kleinere Partikel – in der Regel 15–35 µm –, damit diese die Öffnungen ohne Verstopfung passieren können. Gröbere Siebe lassen größere Partikel bis zu 60 µm durch, die aufgrund der größeren Oberfläche intensivere Farbverschiebungen erzeugen. Wenn Sie auf glatten Untergründen drucken und starke optische Effekte erzielen möchten, sollten Sie Partikel im Bereich von 25–60 µm verwenden. Für feinere Details oder glattere Oberflächen verwenden Sie 15–25 µm. Es wird empfohlen, Tests mit Ihrer spezifischen Farbrezeptur und Siebkonfiguration durchzuführen. Kolortek stellt Ihnen gerne Muster in verschiedenen Partikelgrößenbereichen zur Verfügung. Ja, die Chromashift-Pigmente von Kolortek sind mit UV-härtenden Tintensystemen kompatibel, die üblicherweise im Sicherheitsdruck eingesetzt werden. Die Pigmente sind während der Aushärtung unter UV-Bestrahlung stabil und beeinträchtigen den Polymerisationsprozess nicht. Formulierungstests sind jedoch wichtig, da sich UV-Tinten hinsichtlich ihrer Harzzusammensetzung, reaktiven Verdünnungsmittel und Photoinitiatoren stark unterscheiden. Zu den wichtigsten Aspekten gehören die Sicherstellung einer guten Pigmentbenetzung in der vorgehärteten Tinte, die Vermeidung übermäßiger Streuung durch schlecht dispergierte Pigmente und die Bestätigung, dass die Aushärtungsgeschwindigkeit nicht wesentlich durch die Pigmentmenge beeinflusst wird. In manchen Fällen kann die Leistung durch Anpassung der Photoinitiatorkonzentration oder Zugabe von Netzmitteln optimiert werden. Kolortek bietet Beratung zur Formulierung und technischen Support für die Entwicklung von UV-härtenden Tinten.3D-Katzenaugen-Magnetpulver mit Chromashift-Effekt (OVMP)
Holographische Pigmente
Leitfaden zur Pigmentauswahl für Sicherheitsanwendungen
Anwendungsart Empfohlener Pigmenttyp Partikelgröße Anmerkungen Tiefdruck für Banknoten Chromashift OVP oder magnetisches OVMP 10–35 µm Hochviskose Tinten; erfordert starke Farbwechselwirkung und Haltbarkeit. Passdatenseiten (Offset) Chameleon-Serie (feine Qualitäten) 5–15 µm Gleichmäßiges Druckergebnis; Kompatibilität mit UV-härtenden Tinten Sicherheitsetiketten (Sieb) Chromashift OVP oder Holographic 15–60 µm Dickere Tintenfilme ermöglichen intensive optische Effekte Steuerstempel und Siegel Holographische oder Chamäleon-Serie 10–25 µm Kostengünstige Authentifizierung; Manipulationssicherheit Hochsicherheitszertifikate Magnetisches OVMP 15–50 µm Doppelte Authentifizierung (visuell + magnetisch); komplexe Muster Praktische Formulierungsrichtlinien
Auslastungsstufen
Dispersionstechniken
Überdruckschutz
Sicherheitsdruckanwendungen in der Praxis
Währung und Banknoten
Pässe und Ausweisdokumente
Steuerstempel und Verbrauchsteueretiketten
Produktauthentifizierungsetiketten
Zertifikate und Rechtsdokumente
Qualitätskontrolle und Chargenkonsistenz
Regulatorische und Compliance-Überlegungen
Integration von Farbwechselpigmenten mit anderen Sicherheitsmerkmalen
Merkmalsart Funktion Integration mit Farbwechselpigmenten UV-fluoreszierende Tinten Im normalen Licht unsichtbar; leuchtet unter UV-Licht Kann im Register oder als separate Schicht gedruckt werden; beide Funktionen sind unabhängig voneinander überprüfbar. Mikrotext Text nur unter Vergrößerung sichtbar Kann auf farbwechselnden Bereichen überdruckt werden; erfordert präzise Passergenauigkeit. Wasserzeichen Eingebettet in Papiersubstrat Ergänzend zu oberflächenbedruckten Farbwechseleigenschaften Sicherheitsbedrohungen Eingebettete oder gefensterte Fäden in Papier Farbwechselnde Tinte kann auf die Fadenoberfläche aufgetragen werden; verbessert die Sichtbarkeit RFID/NFC-Chips Elektronische Authentifizierung Bietet maschinenlesbare Sicherheit; Farbwechsel bietet visuelle Bestätigung Warum Sicherheitsdrucker mit Kolortek funktionieren
Test- und Validierungsprotokolle
Optische Leistung
Druckbarkeit
Haltbarkeit
Zuverlässigkeit der Authentifizierung
Technische Beratung und Musteranfragen
Häufig gestellte Fragen
Lassen sich Farbwechselpigmente mit Digitaldruckern oder Fotokopierern reproduzieren?
Worin besteht der Unterschied zwischen Chromashift-Pigmenten und holographischen Pigmenten?
Wie verbessern magnetisch-optische variable Pigmente (OVMP) die Sicherheit?
Welche Partikelgröße sollte ich für den Siebdruck von Sicherheitsetiketten verwenden?
Sind farbwechselnde Pigmente mit UV-härtenden Tinten kompatibel?